Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V.




Termine

22.06.2024 - 23.06.2024

Aftersteg- Straßenfest

05.07.2024 - 07.07.2024

Städtlefest Todtnau

13.07.2024

Muggenbrunn- Gaudi Grümpel

13.07.2024

GV der Chrüdderwieble

13.07.2024

Hüttenfest Geschwend



Motto 2023

 

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Plaketten 2023 – der Beginn einer neuen Serie


Aus zeitlosem Rot und Blau, welches das Feuer symbolisiert, besteht das Zundelmacherhäs. Seine schelmisch grinsende Maske wird von einer roten Zipfelmütze bedeckt, dessen Ende ein edler Fuchsschwanz ziert. Der große Kragen wird von roten und blauen Filz-Plätzchen bedeckt und dazu trägt der Zundelmacher eine knielange Hose mit blau rot gestreiften Wollsocken! Abgesehen von dem Fanfarenzug mit seinen Bekannten Melodien; macht der Zundler auch mit seiner Zundelbüchse ordentlich Lärm - wenn auch nicht ganz so rhythmisch oder harmonisch wie mit den Naturfanfaren oder Trommeln.

Wir wollten Ihnen nach dieser langen Zeit kurz den Zundelmacher noch mal in Erinnerung bringen - denn dieser ist auf der diesjährigen Plakette.  Lange haben wir darauf gewartet sie Ihnen endlich präsentieren zu können. Mit dem Zundler beginnt die neue Plaketten Serie der Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V. und wir wünschen Ihnen schon jetzt Spaß beim sammeln!

 

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Kappenabend 2023

230210 BZ- Variet Abend der Zinken zeigt Musik Humor und Tanzeinlagen

 

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BesenBinderGALA 2023
 

Rückblick auf einen Galawürdigen BesenBinderBall
Um direkt aus der Büttenrede des Nachtgrabb´s vom BesenBinderBall zu zitieren:
Mit eu mol wieder Fasnacht z´mache - Lustig sie und Spässle z´mache
Des isch doch wieder mol de Hit - Well es isch allerhöhste Zit!
Und das war auch zu spüren. Zunftmeister Jürgen Franz begrüßte die sehr gut gefüllten und gelaunte Halle nach zwei Jahren Pause mit einem donnernden NARRI – NARRO und erklärte man wolle mit der BesenBinderGala wieder so richtig und würdig durchstarten.
Doch bevor es zum Programm überging, durfte die Narrenzunft direkt nach dem Einmarsch der Zünfte einige Ehrungen durchführen. So wurden für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft bei den Zundelmacher Boris Teichmann sowie Werner Leitner vom Zinken Mühliwinkel geehrt. Für 40 (!) Jahre durfte Alfred Bernauer an diesem Abend die Ehrung entgegennehmen. Der Mühliwinkel Vogt, welcher bereits Ehrenmitglied ist, erhielt die Holztafel-Urkunde und den Orden der Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V.
Der Verband Oberrheinische Narrenzünfte (kurz VON), welcher durch den Narrenvogt der Vogtei Dreiländereck Oliver Brüderle an diesem Abend vertreten war, hatte auch so einiges zu tun. So erhielten an diesen Abend den VON-Verbandsorden in Bronze: Steffen Lehr (Schatzgräber), Joachim Knotz (TNZ), Susanne Gutmann (TNZ), Eva Böhler (TNZ) und Sabrina Giorgetti (TNZ). Den VON Verbandsorden in Silber durfte Ralf Fink entgegennehmen. Ralf ist seit dem Jahr 2000 im Zunftrat und seit 2020 Marschall der Todtnauer Narrenzunft.
Den VON Verbandsorden in GOLD erhielt an diesem Abend für ihre langjährige Verdienste um das fastnächtliche Brauchtum in Todtnau, Astrid Laile. Astrid ist ein bekanntes Gesicht der Todtnauer Fastnacht – sie war langjährig aktiv bei den Schatzgräbern dabei und auch 1. Vorstand, sie war Zeremonienmeisterin des BesenBinderBall´s und schreibt heute noch Texte für die Narrenzeitung und Rätschgoschen. Von 2000-2014 war sie Marschall der Todtnauer Narrenzunft und ist seit 2014 Vorsitzende des Fördervereins der Todtnauer Narrenzunft. Astrid ist Trägerin des Hausordens und seit 2016 erste und bis jetzt einzige Frau, welche Ehrenmitglied der TNZ ist. Sichtlich gerührt nahm Astrid Laile die Ehrung entgegen und musste auch etwas warten, bevor der Applaus abklang und es weiterging im Programm.
Und was für ein tolles, abwechslungsreiches und charmantes Gala-Programm konnte die neue Zeremonienmeisterin Carina Franz präsentieren. Es fing mit der Moderation an – durch den Abend führte das charismatische Moderatoren-Team „T-n-T“. Erstmals übernahmen Tobias Gutmann und Tobias Moser die Moderation des Abends und sie versprachen gleich zu Beginn, dass "Hollywood neidisch auf Todtnau blicken" würde. „The Oscar goes to“ wurde bei jeder Ordens-Verleihung vom Publikum angestimmt und wohlverdient ging er am Ende des Programmes auch an „T-n-T“.
Die oben bereits zitierte Büttenrede des Nachtrgabb Tom Ruf hatte es dieses Jahr in sich. Gemäß dem Todtnauer Fastnachtsmotte - „Drille s’Rädle zruck - die Welt isch doch vorruckt“ wünscht er sich unter anderem Verrauchte Telefonzelle und Liebesbriefli zurück statt Instagram und Tinder. Auch am Fußball hat seiner Meinung nach der Zahn der Zeit genagt hat. Hat bei seinem Idol früher „Unterm Trikot de Spoiler raus geluegt - Klar des chunnt vom Weize in de Halbzitpaus“ muss „Heut En Sixpack her zum umegumpe - Klar mer vochauft jo nebeher no Underbumbe“. Der laute Applaus bestätigte, dass er nicht allein mit seinen Meinungen dar stand.
Jürgen Wehrle feierte beim Sketsch „Der Wirtestammtisch“ an diesem Abend seinen 50. BesenBinder-Auftritt. Hier spielte er den "König vom Marktplatz" Erwin Hartmann. Interessierte Neu-Wirte diskutierten im Feldberg mit dem "einzig originalen Todtnauer Wirt" Andreas Bernauer über mögliche neue Lokalitäten. So stellte beispielsweise Horst Lichter seine Idee von einem gehobenen Gourmet-Restaurant vor und Karabenemsi seine XXL Shisha Bar in der früheren Pfeffermühle. Der "König vom Marktplatz" hatte zum Schluss viele wertvolle Tipps, was ein Gasthaus in Todtnau beachten sollte.
Der Zunftrat präsentierte, wie eine offene Sprechstunde im Rathaus zum Thema Energiesparmaßnahme aussehen könnte. Zwar kam der ein oder andere eher mit Bedenken über die Konsequenzen der bereits eingeführten Maßnahmen vorbei – wie Norman Steiger, der Berichtete, dass die letzte Musikprobe der Stadtmusik vier Stunden ging, weil die Musiker an ihren Instrumenten festgefroren waren. Aber auch die eine oder andere gute Idee war dabei, wie die Eröffnung eines Solarparks auf der Sonnenseide von Geschwend mit ZAHORANSKY M10 Modulen. Fr. Lorenz und der Bürgermeister hatten auch viele Ideen wie man bei der Feuerwehr, bei der Straßenbeleuchtung, bei den Waldarbeiten aber auch beim Schneeräumen am Werkhof sparen könnte. Auch zeigte der Zunftrat, dass sie bereits Sparmaßnahmen für die BesenBinderGala implementiert hatten, sie hatten ihre Hometrainer dabei, über welche sie den Energiespeicher des Abends immer wieder füllten.
Die Schatzgräber zeigten anschließend wie es bei der Conny im Lokal in „Zur neuen Münz“ zugehen könnte. Hier trefft sich in Zukunft - wie heutzutage an der Avia - ganz Todtnau am Stammtisch und verbreiteten die neusten News. Am Gala-Abend fand man dort Hopsing, der gerade die neuen digitalen Schilder für den Schwarzwaldverein aufgehängt hat. De Noldi, der lamentierte, dass die Narren alle zu lieb sind und nichts mehr anstellten. Tim Fritz rollte noch schnell vorbei und zeigt das er bereits auf Grass-Ski umgestiegen ist, da der Schnee keine zukunftssichere Grundlage mehr bietet. Und auch de Andy kam noch schnell vorbei, er verkündete das die Pfeffermühle wieder eröffnet wird – es ist wieder Zeit für die „best saussages in Town“. Oh´ und als Bedienung hat die Münz auch niemand anders als Bürgermeister Andreas Wießner engagiert.
Das amüsante Programm wechselte sich mit Tänzen und Musik ab. Die Chrüdderwieble zeigten bei ihrem Tanz zum „Greatest Showman“ ihr schwunghaftes und akrobatisches Talent. Die Blätzle Narren hingegen beeindruckten als Dick und Doof bei ihrem Tanz zu „Let´s Twist again“. Leider ist der Besuch einer Guggenmusik krankheitsbedingt ausgefallen – was aber kein Problem war; trat dafür der Fanfarenzug der Zundelmacher zweimal auf und sorgte so für mächtig Stimmung im Saal. Traditionell endete das Programm mit einer Narren-Polonaise bevor anschließend QuerBeat bis in die Morgenstunden aufspielte. Narri – Narro!


 

Bilder des Besenbinderball 2023

130213 BZ- Hollywood blickt neidisch aufs naerrische Todtnau

230214 Markgrafler - Besenbinderball Todtnau Fotos

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Narrengericht 2023

Bilder des Narrengericht 2023

Badische Zeitung- Die Todtnauer Narrenrichter kennen keine Gnade

Ard mediathek.de- Bericht über das Narrengericht in Todtnau

 

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Die Kindernarren sagen Ciao!

Nach den letzten zwei Sparflammen-Jahren waren wir gespannt, was uns am Fastnachtssamstag wohl erwarten würde. Ob die Kinder sich noch an uns erinnern würden und ob das eine oder andere Wägelchen doch noch kommt. Gefreut hat es uns im Vorfeld schon die Hampelnarren zu sehen und am Ende hätten wir uns gar keine Gedanken machen müssen. Fantastisch waren die wunderschönen selbstgebastelten Wägelchen und dieser Schar an Kindern, welche den Umzug mitgelaufen sind. Die Jury hatte es an diesem Tag wirklich nicht einfach wohingegen wir, auch diese Jahr wieder, wirklich richtig viel Spass mit den Kindern hatten! Das Kindernarren Team Michelle, Vanessa und Sabrina werden nun aber die Bühne neuen Kindernarren und ihre Ideen für den Kinderball überlassen. Nach 11 spannenden und schönen Jahre wollen wir uns für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die treuen Anwohner des  Süssloch, der Sparkasse und dem Splash sowie den Handballern für die Hallenbewirtung. Wir ehemalige Kindernarren werden es uns sicherlich nicht nehmen lassen, nächstes Jahr am Fastnachtssamstag zuzusehen! Bis dahin! Narri - Narro!



 

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Rosenmontag 2023

Bilder des Rosenmontag 2023

Badische Zeitung- Umzug mit Raketenstimmung

Verlagshaus Jaumann- Fotos des Rosenmontag Todtnau so schoen war der Rosenmontagin Todtnau

BZ Bericht Buntes Treiben am Rosenmontag in Todtnau

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Verurteiltenball


Am Fastnachtsfreitag wurden drei Narren, welche beim Narren-Polizei-Kommissar Reinhold Seger angezeigt, vors Narrengericht gezogen und närrisch von den Narrenrichtern Jürgen Wehrle, Roland Walleser und Dominik Günther trotzt aller Bemühungen vom Pflichtverteidiger Matte Abbate, verurteilt. Dabei ging es bei den Drei Fällen um Bruch mit närrischer Esskultur, Entwendung von närrischen Gut und Schmücken mit unseren närrischen Todtnauer Federn. Die Verurteilten Narren mussten beim Verurteiltenball am Fastnachtsdienstag erscheinen und ihre auferlegten Strafen vom Freitag vollziehen. Wer das ganze nicht Live sehen konnte, kann die Zusammenfassung auf der  ARD Mediathek finden (Landesschau BW vom 20.02.23)
Als Erster durfte um 18:16 Uhr der Schönauer Oberzunftmeister Julian Seckinger ran. Er hatte sich in der Badischen Zeitung bei der Bekanntmachung der Übernahme des Posten des 1.Vorstands der Narrenzunft Schönau, mit Bildern vom Todtnauer Narrengericht geschmückt. Julian Seckinger musste daher als Zeitungsente verkleidet, vor dem anwesenden Narrenvolk, eine Richtigstellung  in Form eines Leserbriefes vorlesen und mit der Schönauer Zunftgarde seine Ententanz Talente beweisen.  
Der Zweite verurteilte Narr war Uwe Böhler, und er um 19:02 Uhr am Start. Er hatte unverzichtbares närrisches Kulturgut entwendet als er vor dem Schiibeschlaa 2020 unrechtmässig die Scheibenböcke einfach mitgenommen hat. Uwe kam verkleidet als Scheibenbock, mit zwei Semi-Profi-Scheibenschlägern, vier angebrachten Schiibi-Schiibo Sprüchen und einem Wanderpokal, der künftig an den schlechtesten Scheibenschläger gehen wird.
Da Mama Leberwurst Doris Waßmer-Mink leider verhindert war, musste ihre Tochter Leberwurst Junior Laura um 20:07 Uhr die Strafe für die Mama vollziehen. Sie erschien als beleidigte Leberwurst und legte eine gereimten Eid ab, der sie verpflichtete in Zukunft immer an der Fastnacht Schlachtplatte zu servieren. Anschließend musste sie mit dem früherem Sonnen Wirt Wehrle und den Narren-Polizei-Kommissar Seger zur Sauerkraut Polka tanzen. Alle drei Verurteilten haben ihre Strafe zur vollsten Zufriedenheit der Narrenrichter und des Narrenvolkes erfüllt.
Denn närrischen Abend rundete ein Auftritt der Rätschgoschen mit ihrem aktuellen Programm sowie ein letzter Auftritt des Fanfarenzugs der Zundelmacher ab - so dass das Narrenvolk Punkt 21:00 Uhr die Hexenverbrennung vollziehen konnte und der wunderschönen Fastnacht einen würdigen Abschluss gab. Narri - Narro!

 

Bilder des Verurteiltenball und der Fasnetverbrennung

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Scheibenschlaa 2023

Schiibi - Schiibo!

Windfest mussten die Schiebeschläger am vergangenem Sonntag, dem 26.02. in Todtnau sein. Die Scheiben hatten beim Fliegen wirklich zum kämpfen. Nichts desto trotz wurde dieses Jahr wieder traditionelle das Feuer am Hasenhorn entzündet. Und da die Scheibenböcke dieses Mal die ganze Zeit vor Ort waren, konnten die Zünfte Stressfrei mit ihren traditionellen Sprüchen und funkelnden Scheiben der schönen fünften Jahreszeit auf Wiedersehen sagen - bis zum nächsten Jahr!

Für einen Höhepunkt und dem weitesten Schiebeflug sorgten an diesem Abend Ganan Schüler aus Freiburg (85 Punkte) und Stefan Asal (293 Punkte). Beide konnten die Königskrone und den dazugehörigen Pokal für sich gewinnen. Den neuen Pokal vom Verurteiltenball für den schlechtesten Schiibe Schläger durfte Jürgen Steiger entgegen nehmen. Der Zunftrat ehrte Jürgen Steiger noch mit dem diesjährigen Verdienstorden für das Schiibeschlaa welcher er im Namen der Zundelmacher Todtnau organisiert. Ein krönender Abschluss für eine mitreisende Fastnachtskampagne.

 




 

Bericht des servus.tv  Ueber das Todtnauer Scheibenschlaa 2013

 

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Ehrungen 2023

Eine der schönen Aufgaben des Zunftrats ist es verdiente Narren für ihr anhaltendes Engagement in der Todtnauer Narrenzunft zu ehren. Insgesamt standen dieses Jahr über 70 Ehrungen an, angefangen bei Kupfer für 10 Jahre, bis hin zu 40 (!) Jahre aktive Mitgliedschaft in der Narretei. Representative für diese viele schönen Ehrungen wollen wir die vier Hausorden Ehrungen nennen welche der  Zunftmeister Jürgen Franz am Fastnachtssonntag den 19.02.2023 nach der Narrenmesse an der Ratsuppe vergeben durfte.
Empfangen durften die Hausorden der Todtnauer Narrenzunft:
Joachim Knotz, ist im Zunftrat sowie auch bei den Dilldappen tätig
Christian Beckert, ist Vorstand des Zinken Brandbach und Chronist im Zunftrat  
Regina Falk, hatte bereits mehrere Posten und ist 2. Vorstand der Geschwender Rabenfelsenschlurbi
Michael Karle, war im Zunftrat und ist 2. Vorstand der Tannengeister Muggenbrunn
Während der Corona Fastnachts-Pause durfte Reinhold Seger als Narren-Polizei-Kommisar, Maria Brender und Harald Brender für ihre Tätigkeit im Zunftrat an der Generalversammlung 2022 den Hausorden entgegennehmen.

Der Hausorden der TNZ wird für 15 Jahre aktive Tätigkeit im Vorstand vergeben und ist eine Ehrung, die seit 2004 nur 42. Mal vergeben wurde. Das ist bekannt, da die Hausorden nummeriert sind. Zusammen mit dem Hausorden wird auch „Das Hausorden-Zertifikat" verliehen. Dieses beschreibt die strengen Regeln, welche die Träger einhalten müssen. So muss der Orden während der ganzen närrischen Zeit stets gut sichtbar getragen werden und darf niemals – auch nicht außerhalb der Kampagne - in einer staubigen Schublade verschwinden.

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Ein Rückblick auf die Fastnacht 2023!


An das diesjährige Fastnachts-Motto „Drille s´Rädle Druck - die Welt isch doch Vorrückt“  hat in den letzten Monaten sicherlich der eine oder andere auch schon mal so im privaten Alltag gedacht. Wenn man nun an den diesjährigen Rosenmontag denkt - könnte man meine, die Zeitmaschine des Brandbachs hat wirklich funktioniert und dass es keine Pause gab. Der Rosenmontag hatte eine ordentliche Prise von „wie es früher“ war und ließ alle die Anstrengungen der letzten Monate für einen kurze Weile vergessen. Außerdem hatte er ordentlich viel Sonnenschein was die Narren, die Musiken und die unglaublicher Mottowägen nur noch mehr zum strahlen aufforderte.
Die Anzahl der Zuschauer können nicht abgeschätzt werden - so viel ist jedoch sicher: es waren VIELE die mit dem Narrenvolk feierten. Der Todtnauer Rosenmontagsumzug hingegen kam auf stattliche 1200 Umzugsteilnehmer mit seinen 54 Cliquen, zehn Musikkapellen und 8 Mottowagen mit ihrem dazugehörigem Fußvolk.

Der Brandbach-Zinken, welcher den ersten Platz für sich beanspruchen konnte,, beschäftigt sich mit seinem Mottowagen mit Zeitreisen und dem Wirtschaftssterben denn: „Dönerbude finsch an jeder Ecke - nur Stammtische chasch keine meh Endecke“. Die Dönerboxen tanzten sich dabei durch den Umzug während die Zeitmaschine allerhand Stammtische aufsuchte - vom Bären- bis zum hin zum Andy´s Rocker Stammtisch.
Der Mottowagen des Zinken Mühliwinkle widmete sich hingegen dem Mundart sterben. Für das Problem hatten sie aber auch sogleich die Lösung: einen alemannischen Papagei - der ihnen auch den zweiten Platz einbracht. „Da unsere Kinder kein Dialekt, sonder hochdeutsch schätze, lerne wir jetzt den Papageien dotnauerisch“ und „em Papagei isch it bang, dä gaitscht und singt im helle alemannische Klang!“. Wir können bestätigen dass die Lehrstunde des Mühliwinkel sehr gut besucht war - den ganzen Umzug lang.
Die Zinke Rucksackberger würdigten mit ihrem Raketen-Mottowagen die 24 Jahre unseres Bürgermeister Andreas Wiessner und waren überzeugt das „mit de Rucksackberger, z´fliege uf de Mond, hät sich für de Burgi wahrhaft gelohnt.“  Als die Rakete im Tal zum letztes Mal aufstieg färbte das Raketen - Konfetti den Himmel in den Zinken Farben Weiß - Blau und verlieh dem Zinken den dritten Platz.
Der Zinken Schönebirzler hatte ebenfalls ein Problem mit den Gasthaussterben:„Mir hänn keini Koschde un Mühe gescheut und die viele Ex-Wirte hänn des sicherlich au id bereut“ und so haben sie einen großen Stammtisch-Wagen mit den früheren Todtnauern Wirten organisiert. Der CBC trauerte dem Aussterben der Telefonzellen nach. Sie fanden unter anderem das die Privatsphäre so wieder hergestellt wird denn „Keiner lohst dir bim Schwätze zu, in de Telefonzelle häsch dini rueh“. Die Böller Belchengeister hingegen hatten die Idee überhaupt und entschieden sich „Mir Böller drille eifach s´Rädle zruck un braue isere eigene Sprit wie vorruckt!“. Der Jubiläums Zinken Brandenberg lief dieses Jahr ausserhalb der Wertung - da sie ihren 55. Geburtstag feierten und ihre Flexibilität. Der Zinken Brandenberg sprang 2022 spontan ein und richtete den 11.11 in Todtnau aus. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Alle die an diesem Tag geholfen haben und ihn so besonders gemacht haben.  Auf der Website der Todtnauer Narrenzunft finden sie weitere Bilder von diesem schönen gelungenen sonnigen Rosenmontag!
 


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