Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V.




Termine

05.01.2023

18.00 Uhr- Plakettenausgabe im Narrenkeller

06.01.2023

11.00 Uhr- Fastnacht einschlagen der Blätzlenarren

21.01.2023

Guggeinferno der Los Chrachos

28.01.2023

18.00 Uhr- Jubiläum 55 Jahre Zinken Brandenberg

03.02.2023

Narrenbaumstellen Geschwend

04.02.2023

20.11 Uhr- Kappenabend des CNC (Gemeindesaal Schlechtnau)



Schatzgraeber

Viele Häsfiguren haben ihren Ursprung in der Geschichte ihrer Stadt oder den Legenden der Wälder drumherum. In Todtnau gibt es aber eine Figur, welche man sogar im Stadtwappen wiedererkennen kann.

 

Beschreibung

Der früherer Bergmann sowie seine Kluft, dienten als Inspiration für das Gewand des Schatzgräbers. Eine schwarze spitzige Kapuze mit breitem Kragen betonen seine silberne Maske. Die edlen roten und blauen Samtröcke besitzen eines seiner wichtigsten Merkmale – das Arschleder. Dieses beschützte früher den Allerwertesten der Bergmänner beim Einfahren (dem Rutschen in den Stollen hinein) und erinnerte an die Zeit des Abbaus von silberhaltigem Erz in Todtnau. Die hellen silbernen Glöckchen an seinem Gürtel und Kragen lassen jeden wissen, dass sich der Schatzgräber nähert. Mit seinem silbernen Pickel, holt er sich dann noch gerne diejenigen, welche nicht schnell genug wegrennen konnten, um sie dann am Umzug mitzuschleifen. 

 

Häs-Inspiration

Im Mittelalter war Todtnau ein Zentrum des Bergbaus. Als einzige Gemeinde im Oberen Wiesental hatte beispielsweise die Grube "Maus" in Todtnau-Brandenberg eine Erzaufbereitung mit Schmelzhütte. Die Grube „Maus“ und ihre Legende dient auch als Inspiration für eine weitere Häsfigur – der Silbermäuse. Im 15. Jahrhundert wurde in Todtnau sogar eine vorderösterreichische Münzstätte eingerichtet. Vom einstigen Glanz zeugt heut noch im Freiburger Münster ein von Hans Baldung entworfenes Glasfenster in der Alexanderkappel, welches von den Gewerken der St. Annen Grub gestiftet wurde. Stellt euch also vor, wie viele Bergmänner damals in Todtnau rumliefen. 


Wissenswertes

Der Schatzgräber wurde am 11.11.1954 als erste Fasnetfigur der Todtnau-Stadt vorgestellt. Dieses Häs war die Voraussetzung dafür, dass die Todtnauer Narrenzunft in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte aufgenommen wurde. 

 

 


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